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<title>dpa lni vom 27. April 2008n/</title>
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<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 05:57:16 +0200</pubDate>
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<title>Max Planck ­ Quantensprung-Entdecker und Revolutionär wider Willen</title>
<description><![CDATA[   <p>Berlin (dpa) ­ Ohne seinen «Quantensprung» wären Alltagsgeräte wie
Laser, Energiesparlampen und die gesamte Mikroelektronik undenkbar:
Max Planck hat nicht nur das Weltbild der Physik revolutioniert,
sondern auch einen entscheidenden Grundstein für die moderne, von
Wissenschaft und Technik geprägte Gesellschaft gelegt. Privat
hingegen musste der unerschütterliche Forscher kaum fassbares Leid
ertragen. Vor 150 Jahren, am 23. April 1858, wurde Planck in Kiel
geboren.</p>

   <p>Die Präsentation seines «Wirkungsquantums» im Jahr 1900 vor der
Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin wurde zur
Geburtsstunde der Quantenphysik, ohne die weder ein Verständnis
atomarer Vorgänge, noch die Anwendung dieser Phänomene etwa in PCs,
Mikrowellenherden oder CD-Spielern möglich ist. «Max Planck ist der
Vater einer epochalen Veränderung in der Physik», resümiert der
Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), Gerd
Litfin. Planck selbst hat jedoch mit seiner revolutionären Entdeckung
lange gehadert.</p>

   <p>Das Planck'sche Wirkungsquantum besagt, dass Licht und Energie nur
in kleinsten Paketen zu haben sind. «Das stand den bisherigen
Vorstellungen, nach denen alle Naturvorgänge kontinuierlich erfolgen,
völlig entgegen», erläutert der Berliner Physikhistoriker Dieter
Hoffmann vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte.
Ungewollt riss Planck damit gerade jenes Gebäude der klassischen
Physik ein, zu dessen Vollendung er eigentlich angetreten war. Er hat
danach noch lange gehofft, sein Wirkungsquantum irgendwie mit der
klassischen Physik versöhnen zu können. «Insofern war er sozusagen
ein Revolutionär wider Willen», betont Hoffmann.</p>

   <p>«Max Planck verkörpert das Ideal des erfolgreichen
Forscherpioniers, der ­ zunächst aus reinem Erkenntnisinteresse
geleitet ­ die Grenzen des bestehenden Wissens überwand und neue Wege
in der Forschung aufzeigte», betont der Präsident der Max-Planck-
Gesellschaft (MPG), Peter Gruss. «Sein Grundsatz, dass dem ”Anwenden
das Erkennen vorausgehen” müsse, hat als Leitbild für die Max-Planck-
Gesellschaft bis heute Gültigkeit behalten.» Die Gesellschaft würdigt
ihren Namensgeber mit einer Ausstellung im Deutschen Technikmuseum
Berlin (26. April bis 5. Oktober).</p>

   <p>Planck war nicht nur ein brillanter Physiker - für sein
Wirkungsquantum bekam er 1919 rückwirkend für 1918 den Nobelpreis für
Physik -, sondern auch «ein bedeutender und sehr erfolgreicher
Wissenschaftsmanager», wie Gruss sagt. Planck trat in zahlreichen
Ämtern für die wissenschaftliche Selbstverwaltung ein, darunter als
Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, als Rektor der
Universität Berlin und von 1930 bis 1937 als Präsident der Kaiser-
Wilhelm-Gesellschaft. «Planck begriff es als seine Hauptaufgabe, die
Freiheit der Forschung zu schützen», erläutert Gruss.</p>

   <p>Dennoch konnte der hochangesehene Forscher während der Nazizeit
nicht verhindern, dass zahlreiche Wissenschaftler von Kaiser-Wilhelm-
Instituten aus Deutschland vertrieben wurden. «Dazu muss man klarer
Weise sagen, dass Planck sich zu Anfang ­ wie viele andere ­ etwas
Illusionen gemacht hat über den Charakter der NS-Herrschaft und
zunächst durchaus eine gewisse Kompromissbereitschaft gezeigt hat»,
sagt Wissenschaftshistoriker Hoffmann. «So etwa ab Mitte der 30er-
Jahre setzte dann aber in hohem Maße eine Desillusionierung ein.»</p>

   <p>Planck habe dann auch offen Stellung bezogen gegen die Politik der
Nationalsozialisten, betont Gruss, etwa 1935 mit einer Gedenkfeier
für den von den Nazis 1933 in die Emigration gezwungenen
Chemienobelpreisträger Fritz Haber. «Max Planck hat sich von den
Nationalsozialisten nicht korrumpieren lassen», unterstreicht der
MPG-Präsident. Daher konnte Planck nach dem Ende der Naziherrschaft
noch zu Lebzeiten zur Integrationsfigur für den Fortbestand der
Forschung in Deutschland werden - und zum neuen Namensgeber der
bisherigen Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Fast 5000 Wissenschaftler in
80 Instituten forschen heute in seinem Namen.</p>

   <p>Während Plancks wissenschaftliche Laufbahn glänzend verlief, war
sein Privatleben von schweren Schicksalsschlägen gezeichnet. So
musste er nicht nur seine erste Frau Marie, sondern auch alle vier
Kinder aus dieser Ehe beerdigen: Sein Sohn Karl fiel 1916 im Ersten
Weltkrieg bei Verdun, die Töchter Grete und Emma starben 1917 und
1919 beide im Kindbett. Plancks Lieblingssohn Erwin wurde noch im
Januar 1945 als Mitverschwörer vom 20. Juli 1944 von den Nazis
ermordet. Zudem verlor der betagte Physiker kurz vor Kriegsende durch
eine Fliegerbombe sein Haus in Berlin. Entwurzelt und verwaist
siedelte Planck nach Göttingen um, wo er am 4. Oktober 1947 starb.</p>

   <p>«Plancks Name wird für alle Zeiten in der Physik bleiben», schrieb
sein ehemaliger Schüler Max von Laue (1879-1960). «Zwar haben andere
nach ihm die Quantentheorie weiter, viel weiter entwickelt (...) Aber
den ersten richtungsweisenden Schritt, der sich in der Einführung
einer neuen universellen Konstante dokumentiert, hat eben doch Planck
und kein anderer gewagt. Der geniale Mut, der sich darin äußert, wird
als Vorbild für künftige große Taten noch nach Jahrhunderten die
Wissenschaftler begeistern.»</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 05:57:16 +0200</pubDate>
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Eske Nannen erhält Deutschen Fundraising Preis 2008
</title>
<description><![CDATA[<p>Fulda/Emden (dpa/lni) - Die Leiterin der Kunsthalle Emden, Eske
Nannen, wird heute mit dem Deutschen Fundraising Preis 2008 geehrt.
Die 66 Jahre alte Witwe des «stern»-Gründers Henri Nannen erhält die
mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung für ihren unermüdlichen Einsatz
für die Kulturförderung und ihre außergewöhnlichen Verdienste um die
Vermittlung von Kunst. Die Preisübergabe erfolgt im Rahmen des 15.
Deutschen Fundraising Kongresses, der Jahrestagung des
Berufsverbandes der haupt- und ehrenamtlichen Spendensammler. Nannen
leitet seit 1986 das Museum für zeitgenössische Kunst in Emden.
</p>
<p>
(Internet: www.fundraisingkongress.de; www.kunsthalle-emden.de)
</p>]]></description>
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<title>
Stadt Celle will «Historische Bibliothek» gründen</title>
<description><![CDATA[<p>Celle (dpa/lni) -  Die Stadt Celle plant die Gründung einer
«Historischen Bibliothek». Darin sollten die wertvollen
Bücherbestände der Kirchenministerialbibliothek, des
Oberlandesgerichts Celle und des Celler Stadtarchivs gebündelt
werden, teilte eine Stadtsprecherin mit. Es solle damit eine für
Niedersachsen einmalige Bibliothek der hannoverschen Residenz- und
Landesgeschichte, der Rechts- und der Kirchengeschichte geschaffen
werden. Einige der wertvollen Bücher befänden sich zurzeit in der
Theologischen Akademie in Celle.</p>
<p>(Achtung: Zusammenfassung bis 0400 - ca. 20 Zeilen)</p>]]>
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<title>
Am Donnerstag in Niedersachsen und Bremen unbeständig
</title>
<description><![CDATA[<p>Hannover (dpa/lni) - Am Donnerstag scheint im Südwesten
Niedersachsens zu Beginn noch die Sonne, im Nordosten setzt schon
bald leichter Regen ein. Westlich der Weser zieht es im Tagesverlauf
ebenfalls zu, doch bleibt es hier trocken. Mit frischem Wind aus Nord
bis Nordost steigen die Temperaturen auf 8 bis 12 Grad, teilte der
Wetterdienst meteomedia mit. Der Freitag präsentiert sich häufig grau
in grau, zeitweise fällt leichter Regen oder Sprühregen. Die
Temperaturen erreichen maximal 9 bis 13 Grad.</p>
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16 Jahre alte Fußgängerin von schlingerndem Auto erfasst und getötet
</title>
<description><![CDATA[<p>Buxtehude/Stade (dpa/lni) - Eine 16 Jahre alte Fußgängerin ist am
Mittwochabend bei Buxtehude (Kreis Stade) von einem schlingerndem
Auto erfasst und getötet worden. Ein 23 Jahre alter Mann aus
Sauensiek hatte nach einem starken Hagelschauer zwischen Apensen und
Buxtehude die Kontrolle über sein Auto verloren, war gegen einen Baum
geprallt und ins Schleudern geraten. Wie die Polizei in Stade
mitteilte, erfasste er dabei die 16-Jährige aus Buxtehude. Sie wurde
30 Meter durch die Luft geschleudert und so schwer verletzt, dass sie
trotz sofortiger Hilfe einer zufällig vorbeifahren Ärztin starb. Der
23-Jährige wurde schwer verletzt, sein Wagen völlig zerstört.</p>
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